Die Bauarbeiten am neuen Feuerwehrhaus kommen gut voran

ELSDORF. Beim Ausschachten für das Feuerwehrhaus sind keine belasteten Materialien aus der alten Mülldeponie im Erdreich gefunden worden. Es mussten nur einige Lkw-Ladungen gesondert entsorgt werden, die beim Bau der Parkplätze angefallen waren.

                     Das Feuerwehrhaus in Giesendorf sieht seiner Fertigstellung entgegen. Der Bolzplatz nebenan wird bald wieder hergerichtet. (Foto: Fratz)

Das neue Gerätehaus an der Etzweilerstraße sieht äußerlich fast fertig aus. Die Gestaltung des Außengeländes ist in vollem Gange. Zur Anlage der Parkplätze als wassergebundene Fläche hinter dem Gebäude musste Erdreich ausgehoben werden. Kontrollen hatten ergeben, dass der Aushub belastet war und daher gesondert entsorgt werden musste. Nach Auskunft der Stadt handelt es sich um nicht gefährliche Abfälle mit geringem organischem Anteil (DK2). Der darunter liegende Boden müsse nicht ausgehoben und entfernt werden.

Laut Altlasten-Kataster des Rhein-Erft-Kreis befand sich auf dem Areal am Ende der Etzweilerstraße vor Jahrzehnten eine Müllkippe, offenbar im hinteren Teil der Baustelle neben dem Schützenhaus. In einer Tiefe von rund vier Metern wurden damals 800 Kubikmeter Hausmüll und Bauschutt deponiert. Weil der Unterboden nicht durchgängig dicht erschien, wurden an einigen Stellen Fundamente bis in acht Meter Tiefe gegossen.

Bei den Arbeiten angefallener – unbelasteter – Erdaushub musste aus Platzgründen auf dem Bolzplatz hinter dem Neubau gelagert werden. Die Stadt kündigte an, den Platz in Kürze wieder für die Freizeitkicker herzurichten und auch die Ballfangzäune wieder aufzustellen.

In Arbeit ist auch der Innenausbau des Gerätehauses und der Unterkunfts- und Schulungsräume. Noch in diesem Jahr soll die Feuerwehr einziehen. (ftz)

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